Virtual Private Networks
Durch Virtual Private Networks (VPN) können die lokalen Netze (LAN)
einzelner Filialen eines Unternehmens kostengünstig und sicher
über das Internet verbunden werden.
Realisiert wird dies mittels sogenannter VPN-Gateways.
Bevor ein Paket das LAN verläßt, wird es vom Gateway verschlüsselt.
Nach der Übertragung im Internet wird es von dem Gateway
auf der Gegenseite wieder entschlüsselt und anschließend
an den Zielrechner weitergeleitet.
Diese Technik eignet sich auch hervorragend um Außendienstmitarbeitern
oder Partnerunternehmen den kontrollierten Zugang zu lokalen Diensten
(Datei-, Mail-, Datenbankserver) zu ermöglichen.
Wir bietet unterschiedliche VPN-Systeme, entweder als stand-alone Gateways
(VPN-Appliance), oder als Zusatzoption für unsere Firewalls an:
- IPSEC VPN-Gateway
OpenSWAN eine Weiterentwicklung von
FreeSWAN,
eine freie (GPL) RFC-konforme
IPSec Implementierung die nicht der US-Exportbeschränkung oder dem Wassenaar Abkommen unterliegt.
Einsatzbereich hauptsächlich für eine sichere (da stark verschlüsselte)
LAN-Interconnection zwischen den Firewalls der Außenstellen (Site-to-Site).
Verschlüsselung, Authentifizierung: ESP mit 3DES/AES und MD5, AH mit MD5/SHA,
manual keying oder automatisch per IKE, Authentifizierung mit shared-secret oder
RSA-public-key.
Kompatibel z. B. mit Cisco (IOS IPsec, VPN Concentrator),
CheckPoint (VPN-1 Gateway),
Microsoft (Windows Server 2003),
div. BSD (Kame),
und vielen anderen herstellerspezifischen Implementierungen.
Vorteile: starke Verschlüsselung, interoperabel mit anderen Herstellern bzw.
speziellen VPN-Appliances.
- PPTP VPN-Gateway
Als Server verwenden wir PoPToP eine freie
(GPL) Implementierung des
"Microsoft Virtual Private Network" für Linux.
Einsatzbereich hauptsächlich für Remote Zugriff (Außendienstmitarbeiter mit Windows Notebook).
Verschlüsselung, Authenfizierung: MPPE RC4 mit 40 oder 128 Bit, CHAP,
MSCHAP, MSCHAPv2.
Der entsprechende Client ist im Lieferumfang von Windows 98/NT/2000/XP enthalten
(für Windows 95 gibt es ein Update).
Es gibt auch einen freien Client
für Linux, FreeBSD, NetBSD und OpenBSD.
Für Mac OSX gibt es ein nettes GUI
mit dem die Konfiguration wesentlich einfacher wird.
Für Palm OS gibt es einen günstigen Client von Mergic,
der im Tungsten C und in der palmOne Wi-Fi Card (Tungsten T3 und Zire 72) bereits eingebaut ist.
Siehe auch VPN mit Palm
Vorteile: Einfaches Setup auf Client-Rechner
- OpenVPN-Gateway
OpenVPN ist eine unter der
GPL stehende
Implementierung der OSI layer 2 oder 3 secure network extension durch
das SSL/TLS Protokoll. Das erlaubt eine flexible Client Authentifizierung
z.B. mittles Zertifikate, Smart Cards, und/oder 2-Faktor
Authentifizierung.
Neben sämtlichen Verschlüsselungs- und Authentifizierung-Methoden durch OpenSSL implementiert es unter anderem
auch adaptive Echtzeit Kompression mit Traffic-Shaping (für
Bandbreiten-Management am Link) und Load-Balancing mit Failover (zum Aufbau von
VPN-Serverfarmen). Das es bereits am Layer 2 ansetzt, lassen sich damit auch
Netzwerke mittels VPN switchen.
Verfügbar für viele Hardware-Plattformen und Betriebssysteme: Linux, Windows
2000/XP und höher, OpenBSD, FreeBSD, NetBSD, Mac OSX, und Solaris.
Wir bieten fertige diskless OpenVPN-Appliances auf Basis von Cisco/Linksys und Linux
an.
Vorteil: weiter Einsatzbereich, von Remote Zugriff, Site-to-Site, WiFi Sicherheit bis hin zu
Enterprise Remote Zugriff-Lösungen mit fein-granulierten User-Policies.
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VPN mit Linux
mit CD-ROM Ralf Spenneberg 418 Seiten - Addison-Wesley
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Das Handbuch arbeitet sich nach einer Einführung in minimale
kryptografische Grundlagen, IPSec als Protokoll, X509 und PKIs in die
praktische Konfiguration vor. Mit Free/SWAN, IPSec mit Kernel 2.6,
CA-Verwaltung mit verschiedenen Tools und dem Aufbau von Tunneln mit den
üblichen administrativen Problemen (dynamische IPs, NAT) sind einige
grundlegende Bereiche für VPNs abgedeckt. Das Handbuch ist mit vielen
Konfigurationsbeispielen ergänzend zu den Hinweisen zur Installation
illustriert.
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